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Herausforderungen

Die Ankündigung von SAP, ab 2025 nur mehr die eigene Datenbank zu unterstützen, veranlasst Unternehmen zur Migration auf S4/HANA. Dabei entsteht eine zweite Herausforderung: Zusätzlich zur neuen Infrastruktur muss ein neues Konzept für Hochverfügbarkeit erstellt werden. Denn wenn beispielsweise eine große Handelskette keine Lieferscheine mehr ausstellen und damit die LKW nicht mehr beladen kann, ist der finanzielle Schaden in kurzer Zeit enorm hoch.

Denken Sie an Ihr Unternehmen

Was würde es bedeuten, wenn die kritischen SAP Dienste nicht mehr zu Verfügung stehen? Viele Unternehmensprozesse sind davon betroffen und es entsteht ein großer monetärer Schaden, oder zumindest schadet ein Stillstand dem Image Ihres Unternehmens.

Notwendige Migration auf SAP-Datenbank

Die ERP Lösung SAP HANA ist die kritische Plattform für jedes Unternehmen, denn alle tief integrierten Prozesse laufen tagtäglich darüber, wie Warenwirtschaft, CRM oder Buchhaltung.
SAP hat angekündigt, ab 2025 nur mehr die eigene Datenbank S4/HANA zu unterstützen, der Support für alle anderen Lösungen wird beendet. Das bedeutet:

  • Wenn Sie als SAP-Kunde eine Datenbank eines anderen Anbieters wie Oracle oder MS/SQL einsetzen, sollten Sie möglichst bald an eine Migration denken.
  • Als zweiten Schritt müssen Sie ein neues Konzept für die Hochverfügbarkeit der Infrastruktur erstellen – hier erfahren Sie, warum das nötig ist.

...erfordert ein neues Konzept für Hochverfügbarkeit

S4/HANA ist eine Linux-basierte Datenbank. HANA setzt dabei eine System Replikation ein, das heißt, die Daten werden nicht am Storage gespiegelt, sondern direkt innerhalb der HANA Datenbank bzw. Applikation, unabhängig von der darunter liegenden Infrastruktur.

Damit das funktioniert, braucht es eine Cluster-Technologie. Bei SAP ist das ein Linux Cluster, den SAP Kunden dafür betreiben müssen. Die Cluster-Dienste eines Linux Clusters für die Datenreplikation bringen einige Nachteile: Aufwendiges Set-Up, komplexe Verwaltung und dadurch eine höhere Fehlerrate, sowie intransparente Funktionen.

Um die Hochverfügbarkeit Ihrer unternehmenskritischen Daten und Anwendungen weiterhin sicherzustellen, müssen Sie einen Automatisierten Switchover implementieren. Dazu benötigen Sie einen dritten Standort und entsprechende Verbindungsleitungen – all das macht Ihre Infrastruktur teurer und noch komplexer.



Exkurs Cluster Technologie: Herausforderung Stromausfall und Split Brain Syndrom

Bei allen Cluster Systemen gibt es Szenarien, wo das zentrale System ausfallen kann und unternehmenskritische IT-Services nicht mehr funktionieren. Jeder Linux Cluster, welcher über zwei Standorte aufgebaut wird, muss ein “Split Brain Verhalten” bewältigen. Diese architektur-bedingte Herausforderung betrifft jeden Zwei-Standorte Cluster in gleichem Maß und daher auch einen Linux-basierten Cluster.

Wir zeigen Ihnen hier die technologischen Hintergründe:

Cluster Systeme arbeiten oft mit synchroner Datenspiegelung über zwei Standorte, um ein Höchstmaß an Verfügbarkeit zu garantieren. Sollten Hardwarekomponenten ausfallen, können die darauf laufenden Applikationen am zweiten Standort weiter betrieben werden.

Bei einem Totalausfall, wie z.B. bei Stromausfall, kann der Storage Cluster nicht unterscheiden, ob nur die Interconnects zwischen den Standorten unterbrochen sind, oder ob es sich um einen Gesamtausfall des Clusterpartners handelt. Um das Risiko einer Cluster Inkonsistenz (Split Brain) auszuschließen, werden keine Services vom jeweils anderen Standort übernommen.

Ein Split Brain Syndrom muss unter allen Umständen ausgeschlossen werden: Damit Transaktionen nicht doppelt auf unterschiedlichen Systemen abgearbeitet werden, die später nicht mehr zusammengeführt werden können und zu Datenverlust führen, findet z.B. bei Stromausfall keine automatische Cluster Übernahme statt – die Konsequenz: Ihre unternehmenskritischen SAP-Anwendungen fallen aus.

Mögliche Abhilfe in einer SAP Linux-Umgebung würde ein dritter Standort schaffen, der die beiden anderen überwacht. Zur Umsetzung haben Sie 2 Lösungen zur Auswahl:

  • Pacemaker von RedHat (kostenlos)
  • Service Guard von HPEnterprise (die Lizenzen sind kostenpflichtig)
Doch beide Varianten haben denselben Nachteil: Sie benötigen einen dritten Standort und eine solche Infrastruktur ist komplex zu verwalten und kostspielig.



Die Lösung: ClusterLion für HANA sorgt mit nur 2 Standorten für Hochverfügbarkeit in Linux-Umgebungen

ClusterLion für SAP HANA wurde entwickelt, um einen Automatisierten Switchover und damit absolute Hochverfügbarkeit für SAP HANA Umgebungen zu realisieren.

Als einziger am Markt bietet ClusterLion für HANA höchste Verfügbarkeit mit einem zwei-Standorte-Konzept und gewährleistet auch in einem Split Brain Szenario jederzeit die Datenkonsistenz im Cluster. Sie müssen kein drittes Rechenzentrum inklusive Anbindungen betreiben – das übernimmt ClusterLion für HANA mit der Bereitstellung des Cloud Quorum-Diensts.

Sie benötigen nur Linux Single Server Systeme ohne Cluster Services, das reduziert die Komplexität Ihrer Infrastruktur.

Mit ClusterLion für HANA bleiben alle Storage Services online, selbst wenn einer Ihrer Standorte von einem Totalausfall betroffen ist.

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Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Hochverfügbarkeit für Ihre unternehmenskritischen SAP Anwendungen
  • Permanente Datenkonsistenz ist garantiert und ein Split Brain Szenario wird ausgeschlossen
  • Die Cloud-Quorum-Lösung benötigt keinen dritten Standort, Sie sparen Kosten
  • Durch ClusterLion für HANA ist kein komplexer Linux-Cluster mehr erforderlich
  • Single Systeme vereinfachen die Verwaltung und verringern in der Folge Fehler
  • Einfaches Monitoring über das Status-Portal inklusive Notification Manager mit Push-Warnungen an einen definierten Mail-Verteiler
  • Sie erhalten transparente Event-Logs, die Übernahme in Ihr eigenes übergeordnetes System-Monitoring-Tool erfolgt einfach via Standard-API
  • ClusterLion für Hana unterstützt Sie sowohl im Notfall, als auch bei den regemäßigen Software Upgrades: Das kontrollierte Umschalten zwischen den Rechenzentren macht die regelmäßigen Updates einfach und sicher
  • Wenn Sie größere HANA Umgebungen betreiben, unterstützt Sie die Lösung mit mandantenfähigem User Management. Sie können z.B. festlegen, ob Anwender nur CRM oder nur Business Warehouse Funktionen nutzen können
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Funktionsweise

Nach Inbetriebnahme überwacht ClusterLion für HANA permanent alle kritischen HANA Dienste.

Falls plötzlich Dienste von einem Ausfall betroffen sind, wird dies sofort erkannt und entsprechend reagiert.

ClusterLion für HANA erkennt, welcher Clusterknoten noch funktioniert und stellt dadurch einen konsistenten Zustand im Cluster her. Zusätzlich wird ein unbeabsichtigter Wiederanlauf des Cluster-Knotens ausgeschlossen.

Danach wird die Übernahme der Cluster Services auf den funktionierenden Standort von ClusterLion für HANA eingeleitet.

Alle Dienste laufen nun sicher und geordnet am funktionierenden Standort weiter – Sie erreichen Hochverfügbarkeit Ihrer kritischen SAP-Applikationen durch ClusterLion für HANA.



Architektur

ClusterLion für HANA ist eine reine Software-Lösung, die Sie jederzeit im laufenden Betrieb implementieren können, in rund einer Stunde ist die Lösung up and running. Die Inbetriebnahme erfolgt einfach und mit geringem Aufwand, mit der grafischen Oberfläche werden Sie Schritt für Schritt durch den Konfigurationsprozess geführt. Die SAP HANA Umgebung wird automatisch erkannt und im Portal dargestellt.